Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c6.s1.273.2
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c6.s1.273.2
- Language
- German
c6.s1.273.2
¹³), an denen die einzelnen Höllensphären kurz charakterisiert sind, wobei allerdings nur der Name der siebenten Sphäre genannt wird, in fast übereinstimmendem Wortlaut noch deutlich beweisen. Wahrscheinlich wurde durch Einschiebung einer weiteren Höllensphäre ihre Zahl dann auf acht erhöht, wie sie in unseren jüngeren Berichten durchweg gelehrt wird ¹⁴), mögen diese letzteren in einzelnen Punkten auch manche Differenzen aufweisen. Aber trotzdem weisen spontane Unstimmigkeiten, wie sie z. B. in dem Bericht über die Lebensdauer der Höllenwesen in Hardy’s Manual of Buddhism vorliegen ¹), darauf hin, dass unsere Annahme von der primären Siebenzahl der Höllensphären das Richtige trifft. Also auch im Berichte der Unterwelt wurde die Idee der Siebenzahl in den Grundzügen ursprünglich in derselben Weise durchgeführt wie von den beiden anderen Kultur- und Religionsgruppen. Wesentlich anders gestaltete sich aber die Anwendung dieser Idee in dem Bereiche der Mittelwelt. In unseren Ausführungen ist dargelegt worden, dass man sich ursprünglich die Erde als eine vom Ozean umflossene einheitliche Scheibe vorstellte und diese nach den Hauptrichtungen der Windrose hin in vier Erdquadranten einteilte ²).