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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c6.s1.84

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c6.s1.84

Language
German

c6.s1.84

Die Erde als eine In unseren Eingangsbemerkungen¹) ist die These aufgestellt worden, dass man sich einheitliche vom ursprünglich die Erde als eine vom Ozean rings umflossene Scheibe vorstellen musste. Diese Ozean umflossene These gilt auch für das Indien der ältesten Kulturepoche, wie eine Reihe von Stellen aus Scheibe vorgestellt. der vedischen Literatur noch deutlich erkennen lassen. Rgv. X. 58.3 wird die Erde „viereckig“ (cáturbhṛṣṭi genannt²). Wenn diese Stelle auch kaum eine viereckige Form der Erdscheibe lehren will, wie es etwa im ältesten chinesischen Weltbild der Fall ist³), sondern eher wohl nur die Möglichkeit andeuten soll, sich auf ihr nach den vier Himmelsrichtungen zu orientieren, so geht aus derselben doch so viel hervor, dass man sich die Erde als eine zusammenhängende Fläche vorstellte. Śatapathabr. VI. 7. 1. 26 und VII. 1. 1. 37 wird die Erde als eine „runde Scheibe“ (parimaṇḍala bezeichnet⁴) und Śatapathabr. VI. 1. 1. 13 und Aitareyabr. VIII. 25. 1 wird gesagt, dass der Ozean die Erde rings umgebe⁵). Śatapathabr. VII. 4. 1. 9

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