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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.1

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.1

Language
German

c7.s1.t2.1

Manche Stellen des Rg- und Atharva-veda beweisen deutlich, dass die vedischen Inder wie auch andere Völker mit primitiven naturwissenschaftlichen Kenntnissen ursprünglich Himmel und Erde als göttliche Wesen ¹) verehrten und sie als das Urelternpaar ²) alles Lebens betrachteten. Die Ausdrücke dyāvāprthivī, dyāvābhūmī, dyāvākṣāmā, rodasī und kṣoṇī — letztere beiden übersetzt man gewöhnlich mit „die beiden Welten“ oder „Welthälften“ — zeigen, dass man ursprünglich Himmel und Erde als die beiden Hauptteile des Weltalls auffasste und dass demnach die Zweiteilung als das älteste Einteilungsprinzip desselben zu betrachten ist.