Pramāṇa · Search · About · API

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.10

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.10

Language
German

c7.s1.t2.10

Auf dieser Dreiteilung des Weltalls beruht auch in gewissem Sinne die Annahme von drei Himmeln, drei Erden und drei Lufträumen. So oft und manchmal so bestimmt wird von der Dreizahl dieser Welten gesprochen, dass man dieselbe wohl kaum, wenn es auch zuweilen so scheint, als eine blosse spielerische Ausdrucksweise betrachten darf, sondern zugeben muss, dass derselben eine konkrete Vorstellung zugrunde gelegen hat. Dieselbe hat wohl ihren Anfang daher genommen, dass die Spekulation zuerst, wie noch manche Stellen der vedischen Literatur, über die bei Behandlung des Himmels gesprochen werden soll, ahnen lassen, über den sichtbaren Himmel hinaus neue Himmelsräume konstruierte und dementsprechend auch die Zahl der Erden und Lufträume vermehrte. Die drei Himmel und Erden hat man sich wohl als durch Zwischenräume getrennte übereinanderliegende Etagen vorzustellen.