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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.16

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.16

Language
German

c7.s1.t2.16

Bereits in früher Zeit ging die Spekulation, wenn auch anfangs tastend und unbestimmt dazu über, weitere Sphären über die Dreizahl hinaus zu konstruieren. Einen Versuch nach dieser Richtung an man wohl schon sehen in der Aufzählung der acht Vasu als Bewohner verschiedener Weltschichten im Śatapathabr. XI. 6. 3. 6. Es sind 1. Agní, 2. die Erde (pṛthivī), 3. die Windwelt (vāyu), 4. die Ätherwelt (antarikṣa), 5. die Sonnenwelt (āditya), 6. die Himmelswelt (dyaus), 7. die Mondwelt (candramas) und 8. die Sternenwelt (nakṣatrāṇi). Eine direkte Angabe von einer Siebenzahl der Welten, aber ohne Aufzählung derselben findet sich Śatapathabr. IX. 5. 2. 8: „Es ist ein Hymnus in sieben Versen, der Feueraltar besteht aus sieben Schichten, es gibt sieben Jahreszeiten, sieben Weltgegenden, sieben Götterwelten, sieben Stoma, sieben Pṛṣṭha (saptarcám bhavati, saptácitiko 'gníḥ saptà 'ṛtávaḥ sapta díśaḥ saptá devalokáḥ sapta stómāḥ saptá pṛṣṭhāni . . .). Sieben Welten werden mit Namen aufgeführt Kauṣītakibr. XX. 1: Devaloka und Pitrloka bilden den Jīvaloka, auch Upodaka genannt, 2. Agniloka oder Ṛtadhāman, 3. Vāyuloka oder Aparājita, 4. Indraloka oder Adhidiv, 5. Varuṇaloka oder Pradiv, 6. Mṛtyuloka oder Rocana, 7. Brahma loka. Bṛhadāraṇyaka-Up. III. 6, 1 werden folgende neun Welten aufgezählt, die über der Erde liegen sollen: 1. Windwelt (vāyu), 2. Luftraumwelt (antarikṣaloka), 3. Gandharva-Welt (gandharvaloka), 4. Sonnenwelt (ādityaloka), 5. Mondwelt (candraloka), 6. Sternenwelt (nakṣatraloka), 7. Götterwelt (devaloka), 8. Indra-Welt (indraloka) und 9. Prajāpati-Welt (prajāpatiloka). Das Ganze soll in den Wassern eingewoben (ota) und verwoben (prota) sein. Die letzte Stufe in dieser Entwicklung sind dann die sieben Welt-schichten oder Sphären, wie sie Muṇḍaka-Up. I. 2. 3 bereits angedeutet und Taittirīya-Āraṇyaka X. 27, 28, Nādabindu-Up. 3. 4 und Aruṇeya-Up. 1 und in der ganzen jüngeren Literatur ausdrücklich genannt werden, nämlich bhūrloka, bhuvarloka, svarloka, maharloka, janarloka, tapoloka und satyaloka.

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