Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t42.22
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t42.22
- Language
- German
c7.s2.t42.22
Endlich bietet Manu XII. 16—22 noch einige bemerkenswerte Angaben. Die Verdammten erhalten einen starken Körper, der aus Teilen der fünf Elemente besteht und zum Ertragen der Qualen in der Hölle bestimmt ist. Wenn sie die ihnen auferlegten Qualen erduldet haben, vereinigt sich jeder ihrer Bestandteile wieder mit dem Element seiner Gattung. Haben sie für ihre Fehltritte, die nur eine Folge ihrer Anhänglichkeit an die Sinnesobjekte sind und nur Leid im Gefolge haben, gebüsst, so treten sie in die beiden Mächtigen¹) ein, die ohne Unterlass Verdienst und Schuld der Seele abwägen. Wenn die Seele hauptsächlich Tugend geübt und nur in geringem Masse Böses getan hat, so erlangt sie Glück im Himmel, mit den wahren Elementen bekleidet. Ist das Verhältnis der guten und bösen Handlungen aber das umgekehrte, so muss er die Strafen Yama's erdulden, verlassen von diesen Elementen. Sind die Strafen verbüsst, so tritt sie mackellos in die Elemente ein, jeder Bestandteil je zu seiner Gattung.
Cites (1)
- Mānava Dharmaśāstra — Manu & Bhṛgu, Sanskrit