Pramāṇa · Search · About · API

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t42.24

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t42.24

Language
German

c7.s2.t42.24

Die der Aufzählung der Höllen folgenden Ausführungen bei Viṣṇu sind kurz folgende: In jeder von den aufgeführten Höllen werden die schlimmsten Verbrecher, die die vorgeschriebene Busse nicht geübt haben, für die Zeit eines Kalpa gepeinigt, Todsünder für die Zeit eines Manvantara, kleinere Sünder für die gleiche Zeitperiode und Sünder im vierten Grade für die Zeit eines Caturyuga. Die Strafen dauern je 1000 Jahre für diejenigen, die ein Verbrechen begangen haben, das den Verlust der Kaste nach sich zieht, zu einer Mischkaste degradiert, zum Empfang von Almosen usw. unwürdig macht oder Befleckung verursacht. Alle Sünder, die eine von den neun Arten der Verbrechen begangen haben, werden lange Zeit hindurch von den Dienern Yama's gepeinigt. Von allen Arten wilder Tiere werden sie zerrissen, von lodernden Flammen verbrannt, von Dornen durchbohrt, mit Sägen zerstückelt, in Öl gesiedet, mit Mörserkeulen verstossen. An einem Orte müssen sie das essen, was sie ausgespuckt haben, oder ekelhafte Dinge wie Exkremente, Blut oder Eiter, deren Gestank alles verpestet. Frost und Finsternis quält sie, und feuerspeiende Tiere fressen sie. Haben die Verdammten diese furchtbaren Qualen erduldet, so warten ihrer noch weitere Leiden bei der Wanderung durch die Tierkörper. Zum Schluss des Abschnittes folgt dann die Aufzählung der verschiedenen Verkörperungen der aus der Hölle entlassenen Sünder.