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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t50.13

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s2.t50.13

Language
German

c7.s2.t50.13

Der Meru, in der Mitte des Jambūdvīpa am Nordpol der Erde gelegen, besteht aus Gold und Edelsteinen und ist die Wohnung der Götter. Er hat drei Spitzen, auf denen die Städte des Viṣṇu (Murāri), Brahma und Śiva (Purāri) gelegen sind. Unterhalb derselben liegen die acht Städte der in den Purāṇa genannten Welthüter. Den Meru stützen an den vier Kardinalpunkten vier gewaltige Felsen: Mandara, Sugandha, Vipula und Snpārśva, auf denen die vier Weltbäume Kadamba, Jambū, Vaṭa und Pippala stehen. Wie in den Purāṇa wird der Name des Kontinents vom Jambū-Baum abgeleitet und dieselbe Angabe über den Jambū-Fluss und das Jāmbūnada-Gold gemacht. Ferner liegen auf den vier Seitengebirgen des Meru die vier Haine Caitraratha, Nandana, Dhṛti und Vaibhrāja und die vier Seen Aruṇoda, Mānasa, Mahāhrada und Śvetoda.