Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t1.2
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t1.2
- Language
- German
c8.s2.t1.2
Aṅguttara-Nikāya 4 S. 89 und wörtlich übereinstimmend Sutta-Nipāta S. 102 f. wird von einem Cakravartin gesprochen, „der die vom Ozean umgebene Erde beherrscht, nachdem er dieselbe ohne Gewalt und ohne Waffe nur durch die Lehre erobert hat“. (So imaṃ paṭhavīṃ sāgarapariyantaṃ adaṇḍena asatthena dhammena abhivijiya ajjhāvasan ti.) Aṅguttara-Nikāya 4 S. 90 wird von dem Cakravartin gesagt, dass er mit Gerechtigkeit „in diesem Erdkreis die Herrschaft ausgeübt“ habe (dhammena rajjaṃ kāretvā asmiṃ paṭhavīmaṇḍale). Aṅguttara-Nikāya 2 S. 50 f. heisst es, dass Himmel und Erde sehr weit von einander entfernt seien, ähnlich wie es das dies- und jenseitige Ufer des Weltmeeres oder wie es Sonnenaufgang und -untergang sind, wodurch gewissermassen ein Vergleich zwischen beiden ausgedrückt wird. Dīgha-Nikāya 2 S. 174 und 3 S. 60 wird von der Erde gesagt, dass sie „vom Ozean umgeben“ sei (samuddapariyantā paṭhavī). Saṃyutta-Nikāya 1 S. 101 heisst es von den Kṣatriya, dass „sie den grossen Erdkreis besiegt haben“ (... mahantaṃ pathavi-maṇḍalaṃ abhivijiya ...). Saṃyutta-Nikāya 1 S. 192 findet sich die Stelle: „Wie ein Cakravartin von den Ministern umgeben ist, so umgibt der Ozean vollständig diese Erde“ (... samantā anupariyeti sāgarantaṃ mahim imaṃ). Saṃyutta-Nikāya 2 S. 263, 459, 465 f. wird die grosse Erde (mahāpaṭhavī) mit einem „kleinen Staubkorn“ (paritto paṃsu) verglichen, wodurch diese doch als ein zusammenhängendes Ganze betrachtet wird. Cariya-Piṭaka S. 91 findet sich die Stelle: „Und ich, der ich begehrte die Erde mit dem Ozean, den Wäldern und Gebirgen“ (sasāgaran taṃ paṭhavīṃ sakānanaṃ sapabbataṃ icchamāno c'aham ...).
Linked texts (8)
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- Suttanipāta — Pāli
- Cariyāpiṭaka — Pāli
- Saṃyuttanikāya — Pāli