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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t2.14

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t2.14

Language
German

c8.s2.t2.14

Auf der Gipfelfläche breitet sich die Götterwelt der Tāvatiṃsa (Trāyastriṃśa) aus, die untere ist das Reich der Asura, jener genau entsprechend. Wie sich in jener der Baum Pāricchattaka findet, blüht hier der Wunschbaum Citta pāṭalī (Jātaka 1 S. 202: Asurabhavanaṃ nāma Sinerussa heṭṭhimatale tāvatiṃsadevalokappamāṇaṃ eva, tattha devānaṃ Pāricchattako viya Cittapāṭalī nāma kappaṭṭhiyarukkho hoti . . . Atthasālīnī S. 298: . . . asurānaṃ cittapāṭalīyā, . . . Tāvatiṃsesu pāricchattakassā ti). Diese Ansicht ist insofern interessant, als man in älterer Zeit offenbar ähnliche Räume unter der Erde annahm, wie es im brāhmaṇischen System die Pātāla sind, jedoch wurde dieselbe später verdrängt; denn nach Hardy und andern ruht der Meru auf dem 30 000 Yojana hohen dreigipflichen Trikūṭa-Felsen, der seinerseits wieder auf der 240 000 Yojana dicken silāpathavī (Felserde) aufliegt. Auf den räumlichen Dualismus zugrunde liegen, eine Folge, wie sie bei den Mandäern bekannt war, aber auch vereinzelt im Syrischen und Jüdischen belegt ist. Siehe W. Brandt: Mandäische Schriften. Göttingen 1893, S. 45, 85; E. Schrader: Die Keilschriften und das Alte Testament. 3. Aufl. Berlin 1903, S. 623 f.; Th. Nöldeke bei P. Jensen in: Zeitschrift f. deutsche Wortforschung 1 S. 156.

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