Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t2.23
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s2.t2.23
- Language
- German
c8.s2.t2.23
Jeder Kontinent wird noch von kleineren Inseln umgeben. Der südliche Buddhismus nimmt an, dass die Gesamtsumme dieser Inseln 2000 betrage, wie Dhammapāla in seiner Paramatthadīpanī 4 S. 104 ausführt (. . . dvisahassaparittādīpaparivārāṇaṃ Jambudīpādīnaṃ catunnaṃ mahādīpānaṃ issariyaṃ). Demgegenüber nehmen die Nordbuddhisten nur acht kleinere Inseln an, die je zwei und zwei zu einem grossen Kontinent gehören und auch dessen Gestalt haben ¹). Nach allgemeiner Ansicht der späteren Zeit ist nämlich Jambūdvīpa dreieckig, Uttarakuru viereckig, Pūrvavideha halbmondförmig und Aparagodānīya kreisrund, und auch ihre Bewohner sollen die gleichen Merkmale in ihrer Gesichtsform tragen. Was die spätere Zeit an Einzelheiten über die einzelnen Weltteile noch geleistet hat, wird man in der oben angeführten Literatur ausführlich vorfinden.