Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s5.t4.16
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c8.s5.t4.16
- Language
- German
c8.s5.t4.16
Nach den Jātaka binden die Höllenknechte die Verdammten an einander, werfen sie auf den glühenden Fussboden und zerstückeln sie mit glühenden Beilen, nachdem sie eine „schwarze Schnur“ (Kālasutta) darübergelegt haben. Nach dem Mahāvastu werden die Körper derselben mittelst eines Kālasūtra an einander gereiht (Beal S. 61: . . . lashed with burning iron wires . . .) und dann mit Beilen und andern Mordinstrumenten bearbeitet. Sind sie in Stücke zerschlagen, so erstehen sie wiederum zu neuem Leben. Während Sénart Kālasūtra als ein Marterinstrument („un certain instrument de supplice“) ⁶) auffassen möchte, übersetzt es L. Feer in der eben angegebenen Weise ⁷).