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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s1.4

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s1.4

Language
German

c9.s1.4

Länge und Breite der Welt beträgt nach der Anschauung der Śvetāmbara an der Basis 7 Rajju, in der Mitte 1 Rajju, in der Mitte der Oberwelt 5 Rajju und an der Spitze ebenfalls 1 Rajju. Die Abnahme von Länge und Breite von 7 bis 1 Rajju und die Zunahme derselben von 1 bis 5 Rajju und endlich wieder die Abnahme derselben von 5 bis 1 Rajju ist aber keine stetige, sondern eine stufenartige. Legt man also von Osten nach Westen eine Ebene senkrecht durch die Mitte der Welt, so ist der Flächeninhalt derselben infolge der stufenmässigen Ab- und Zunahme der Breite gleich der Summe der Flächeninhalte der durch die verschiedenen Stufen abgetrennten Rechtecke, und macht man diese Ebene, die einer Seitenfläche des Weltalls entspricht, zur Grundlage einer Rauminhaltsberechnung derselben, so ist dieser gleich der Summe der Inhalte der regelmässigen viereckigen Körper, deren Grundfläche jedesmal das Quadrat über der Längsseite, und deren Höhe die kürzere Seite der Rechtecke bildet. Nehmen wir nun gleich der leichten Rechnung wegen 1/4 Rajju als Einheit an, dem also 1/16 Quadrat- und 1/64 Kubik-Rajju (khaṇḍuka) entspricht, so erhalten wir folgende Tabelle ⁴):