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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t12.32

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t12.32

Language
German

c9.s2.t12.32

Wesentlich verschieden sind die Anschauungen der Digambara ²). Nach denselben liegen um den Jambūdvīpa herum nach den vier Hauptrichtungen vier, nach den vier Zwischengegenden ebenfalls vier und nach den acht Zwischenzwischengegenden acht Inseln. Ausserdem liegen an den beiden Seiten des Himavat, des Śikharin und der beiden Vijayārdha-Gebirge in Bharata und Airāvata zwei Inseln. Ebensoviel Inseln liegen am inneren Ufer von Dhātakikhaṇḍa. Im Ganzen sind es also 48 Inseln. Ebensoviel Inseln liegen im Ozean Kāḷoda. Für die Inseln nach den Haupt- und Zwischengegenden beträgt die Entfernung vom Ufer je 500 Yojana, für diejenigen, die nach den Zwischengegenden liegen, je 550 Yojana und für diejenigen in der Nähe der Gebirge je 600 Yojana. Die Inseln nach den Hauptrichtungen sind je 100 Yojana, die nach den Zwischengegenden je 55, die nach den Zwischenzwischengegenden je 50 und alle übrigen je 25 Yojana breit. Die Höhe der Inseln vom Meeresboden bis zum Wasserspiegel ist gleich der Summe aus der Meerestiefe (1: 1/95 Yojana) und der Meereshöhe (1: 16/95 Yojana), mit Rücksicht auf die Ebene des Jambūdvīpa berechnet. Folgende Tabelle möge eine Übersicht über die Grössenverhältnisse dieser Inseln geben: