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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t3.10

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t3.10

Language
German

c9.s2.t3.10

Da nun der Durchmesser von Jambūdvīpa 100 000 Yojana beträgt, so erhalten wir für die als Einheit angenommene Breite Bharata's 100000/190 = 526 6/19 Yojana ⁶), die die Jaina mit dem Worte khaṇḍa bezeichnen. Im Anfang des Jambūdvīpaprajñapti wird hierüber eingehend gehandelt. Der Himavat und entsprechend auch der Śikharin haben eine Höhe von 100 Yojana. Hierzu kommen noch 25 Yojana, die unter der Erdoberfläche bleiben und gleichsam als Fundament dienen. Beim Mahāhimavat und Rukmin haben wir die doppelten und beim Niṣadha und Nīla die vierfachen Zahlenverhältnisse. Jene sind also 200, diese 400 Yojana hoch, ausserdem 50 resp. 100 Yojana unter der Oberfläche. Wie uns eine Stelle im Trailokyasāra ¹) lehrt, haben diese Gebirgsbänke an der Basis und am Gipfel die gleiche Breite. Sonst finde ich hierüber keine Angaben, aber der Umstand dürfte für die Richtigkeit der Mitteilung dieses Werkes sprechen, dass uns diese Punkt keine detaillierte Beschreibung gegeben wird. Da nun die einzelnen Zonen uud Gebirge, mathematisch betrachtet, Kreis-Abschnitte resp. Segmente darstellen, so geben die Jambūdvīpaprajñapti und die Trailokyadīpikā noch spezielle Angaben über die Länge der zu diesen einzelnen Abschnitten resp. Segmenten zugehörigen Bogen (dhanus), Bogenhöhen (bāṇa) und Sehnen (jīva). In der Jambūdvīpaprajñapti sind die betreffenden Angaben zerstreut, in der Trailokyadīpikā sind sie in einer Tabelle übersichtlich zusammengestellt ²). Deswegen führe ich diese an, notiere aber zugleich die Varianten der Jambūdvīpaprajñati ³).

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