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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t3.28

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t3.28

Language
German

c9.s2.t3.28

Diesen gewaltigen Haupt-Lotus umgibt wiederum ein Kranz von 108 ³) Lotussen, die Die Umgebung des ganz genau so beschaffen, aber nur halb so gross sein sollen. Wie die Trailokyadīpikā ⁴) Hauptlotus. bemerkt, sind diese auf die Zwischengegenden verteilt und von Pratīhāradeva (Türsterbergottheiten) bewohnt. Ausserhalb von diesen sind im Nordwesten, Norden und Nordosten 4000 Lotusse und auf diesen ebensoviele Sāmānika-(Fürsten-)Götter und Göttinnen. Im Südost wohnen auf 8000 Lotussen ebensoviele Abhyantarapāriṣadya-Götter, im Süden auf 10 000 Lotussen ebensoviele Madhyapāriṣadya Götter und im Südwesten auf 12 000 Lotussen ebensoviele Bāhyapāriṣadya-Götter. Die beiden letzteren Gruppen werden auch Mitra (Freunde) resp. Kimkara (Diener) ⁵) genannt. Im Westen wohnen auf 7 Lotussen die sieben Anīkādhipati (Heerführer) und im Osten auf 4 Lotussen vier Mahattari- oder Mahāmantrin (Grossvezier-)Gottheiten. Ausserdem haben noch nach jeder Hauptrichtung auf je 4000 Lotussen ebensoviele Ātmarakṣa- (Trailokyadīpikā: Aṅgarakṣa-)Gottheiten (Leibwachen) ihren Wohnsitz. Das Ganze gleicht also einem riesigen Fürstenhofe und wird seinerseits wieder umgeben von einem dreifachen Ringe von Lotusblumen, die in der Reihenfolge von innen nach aussen 3 200 000, 4 000 000 und 4 800 000 derselben enthalten. Die Gesamtsumme aller Lotusse des Padma-Teiches beträgt nach Angabe der Śvetāmbara 12 050 120 ⁶).

Cites (1)