Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t6.145
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c9.s2.t6.145
- Language
- German
c9.s2.t6.145
Östlich von Citrakūṭa liegt die Provinz Sukaccha, in allem der Provinz Kaccha gleich. Die Hauptstadt in Süd-Sukaccha heisst Kṣemapurā (Khemā°) und ist die Residenz des Königs Sukaccha, der der Provinz den Namen gegeben hat. Im Osten wird dieselbe begrenzt vom Flusse Grāhāvatī (Gāhāvai). Dieser Fluss entspringt wie alle andern Flüsse aus einem auf dem Nīla gelegenen See, stürzt vom Gebirge herab in das Grāhāvatī-Becken, tritt im Süden aus demselben aus und mündet von 28 000 Flüssen verstärkt in die Śītā. An der Ursprungsstelle und an der Mündung ist der Fluss gleich breit und tief, nämlich 125 Yojana breit und 2 1/2 Yojana tief, auf beiden Seiten mit Gebüschen und Lotusterrassen eingefasst.