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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c11.3

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c11.3

Language
German

c11.3

6. Nach der durch H. angerichteten Verwüstung beruft Râvaṇa die Râkshasa zu einer Beratung wegen der drohenden Gefahr. 7. Die Râkshasa rühmen Râv.'s frühere Thaten; er würde schon allein R. vernichten können, oder Indrajit würde es thun. 8. Prahlerische Reden des Prahasta, Durmukha, Vajradamṣṭra, Nikumbha und Vajrahanu. 9. Die vornehmsten Râkshasa (ihre Namen) ergreifen die Waffen. Vibhîṣaṇa aber nötigt sie wieder auf ihre Sitze und rät dann, S. dem R. gütlich wieder zu geben. Die Versammlung wird entlassen. 10. In dem am Morgen versammelten Rate sagt Vibhîṣaṇa, dass seit dem Raube der S. bedenkliche Unglückszeichen sich mehrten. 11. In feierlichem Aufzug begiebt sich Râv. in die Sabhâ und lässt die Râkshasa herbeirufen. Diese kommen und setzen sich im Saale. 12. Râv. lässt die wachthabenden Truppen durch Prahasta zur Wachsamkeit ermahnen. Jetzt da Kumbhakarṇa erwacht sei von seinem 6monatlichen Schlafe, wolle er mit ihnen Rat halten. Er erzählt, wie er vergeblich um Sîtâ's Liebe geworben habe. Sie möchten beraten, wie R. und L. getötet werden könnten, ohne dass S. ausgeliefert würde. Kumbhakarṇa tadelte ihn, dass er sie zum Rat in einer beschlossenen Sache auffordere, verspricht dann aber seine Hülfe im Kampfe gegen Râma. 13. Mahâpârçva rät dem Râv., die S. zu zwingen; Kumbhakarṇa und Indrajit wären im Stande, alle Feinde abzuwehren. Râv. erwiedert, dass er einst die Punjikasthalâ entehrt habe, worauf ihm der Schöpfer geflucht habe, er würde sofort sterben, wenn er ein Weib notzüchtige. Râma kenne seine Kraft, darum wage er, ihn anzugreifen. 14. Vibhîṣaṇa rät, S. zurückzugeben. Prahasta sagt, sie fürchteten sich vor keinem Gegner. Worauf Vi. nochmals eindringlich Râma als unbezwingbaren Gegner schildert und seine Mahnung wiederholt. 15. Indrajit schilt Vibhîṣaṇa einen Feigling, dieser jenen einen thörichten Knaben, der nicht zum Rate zugelassen werden dürfte. 16. Râv., aufgebracht über Vibhîṣaṇa's Rat, beschuldigt ihn der unter Verwandten üblichen Missgunst. Jeder andere hätte für solche Worte den Tod verdient: er schände sein Geschlecht. Vibhîṣaṇa fliegt mit 4 Râkshasa in die Luft und ruft Râv. ernste Trennungsworte zu.