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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.28

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.28

Language
German

c12.28

55. R. erzählt, Nimi, Ikshvâku's 12ter Sohn, habe in der Nähe von Gautama's Einsiedelei seine Stadt Vaijayanti erbaut und dann Opfer dargebracht, die Vasishṭha hätte leiten sollen. Dieser aber hätte Aufschub verlangt, da er dasselbe Amt bei Indra übernommen habe. Nimi habe dann unter Gautama's Leitung geopfert. Als Vasishṭha endlich zurückgekehrt und seine Stelle von Gautama eingenommen gefunden habe, sei er zu Nimi gegangen. Doch dieser habe gerade geschlafen; darum habe er dem Könige geflucht, dass sein Leib bewusstlos daliegen solle. Der König habe denselben Fluch gegen Vasishṭha ausgesprochen. 56. Ohne Körper, als Luft, geht Vasishṭha zu Brahman und bittet ihn um einen neuen Körper. Brahman rät ihm, in Mitra's und Varuṇa's Samen einzugehen. Zu jener Zeit hatte Mitra das Amt Varuṇa's. Da erblickte Varuṇa die Urvaçî und entbrennt in Liebe zu ihr. Sie aber sagt, dass ihr Leib dem Mitra gehöre, doch ihre Seele liebe ihn. Darauf entlässt Varuṇa seinen Samen in einen Topf. Mitra aber flucht der Urvaçî, dass sie wegen ihrer Untreue als Mensch geboren werden und Budha's Sohn Purûravas, König von Kâçi, für einige Zeit zum Manne haben solle. Purûravas' Sohn ist Âyus, dessen Sohn Nahusha. 57. In dem Topfe, in dem Varuṇa's Samen sich befand und in den auch Mitra den seinigen gelassen, entstand aus ersterem Agastya, der nicht als Mitra's Sohn gelten wollte. Dann entstand, und zwar aus beider Samen, Vasishṭha, den Ikshvâku sofort zum Purohita wählt.