Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.49
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c12.49
- Language
- German
c12.49
107. R. verkündigt in seinem Rate, dass er Bharata zu seinem Nachfolger weihen und selbst in den Wald gehen wolle. Bh. sagt, er begehre nicht ohne R. zu herrschen; er solle Kuça und Lava weihen und den Çatrughna herbeiholen lassen, damit sie zusammen den letzten Gang thun könnten. Vasisṭha macht R. auf die flehende Haltung der Unterthanen aufmerksam. Diese bitten ihn, mitgehen zu dürfen, was er ihnen auch bewilligt. Dann setzt er Kuça als Herrscher der Kosala, und Lava als den der Uttara ein. 108. Ersterer erhält die Stadt Kuçâvatî am Vindhya, letzterer Çâvastî. — Die Boten erstatten dem Çatrughna Bericht. Dieser teilt die Herrschaft zwischen seine beiden Söhne: Subâhu erhält Madhurâ, Çatrughâtin Vaidiça. Dann geht er nach Ayodhyâ, wo alsbald Sugrîva und die Affen anlangen, denen R. gleichfalls gestattet, sich ihm anzuschliessen. Dem Vibhîshaṇa aber befiehlt er, in Lankâ zu bleiben, so lange Sonne, Mond und Erde, so lange Kunde von Râma bestehe ¹); und ebenso befiehlt er dem Hanumat, sich des Lebens zu freuen. Jâmbavat, Mainda und Dvivida (Vibhîshaṇa und Hanumat) sollen bis zum Kaliyuga leben.