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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c2.3

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c2.3

Language
German

c2.3

Bei der Herstellung der Concordanz hat mir mein Schüler Hans Wirtz geholfen, dem ich für die Bearbeitung der Bücher I II VII zu Dank verpflichtet bin. Ich habe seine Arbeit revidirt, um Gleichmässigkeit mit der meinigen herzustellen; doch wird mir dies nicht immer gelungen sein. Denn die Entscheidung, ob sich zwei Verse entsprechen, d. h. auf dasselbe Prototyp zurückgehen, ist in vielen Fällen dem subjektiven Ermessen des Beurteilers überlassen, weil die Ähnlichkeit alle Grade von völliger Gleichheit bis zu beinahe gänzlicher Verschiedenheit durchläuft. Verse gleichen Sinnes bei gänzlich verschiedenem Wortlaute habe ich nicht als entsprechende angesehen, sondern immer dafür Übereinstimmung einiger charakteristischer Wörter gefordert, und Abweichung im Sinne als weniger in die Wagschale fallend betrachtet. Man hat oft beim Vergleichen den Eindruck, als ob B sich nur mehr teilweise des ursprünglichen Wortlautes erinnere und aus den erinnerten Bruchstücken sich seine Verse zurecht mache. Jedenfalls wird man sich beim Vergleichen grösserer Partien nicht der Überzeugung verschliessen können, dass beide Recensionen den mündlich überlieferten Text unabhängig von einander in verschiedenen Stadien der Entwickelung festgehalten haben.