Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c2.4
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c2.4
- Language
- German
c2.4
Zum Schluss noch ein Wort über die Transcription, deren ich mich bei der Wiedergabe epischer und klassischer Sanskrit-Texte bediene. Um sie zu vereinfachen, mache ich mir die Eigentümlichkeit unserer Schrift zu Nutzen: gewissen Buchstaben je nach ihrer Stellung zu andern verschiedenen Lautwert zu geben, wenn keine Zeideutigkeit dadurch entstehen kann. Ich schreibe daher den gutturalen und palatalen Nasal vor Gutturalen sowie vor und nach Palatalen als einfaches *n*; mit *h* bezeichne ich nicht nur den Consonanten *h*, sondern auch den Visarga, da ja eine Verwechselung beider unmöglich ist; endlich gebe ich auch den Anusvâra im Wortauslaut durch *m* wieder, weil ja schon jeder Anfänger wissen muss, welcher Laut an jeder Stelle gemeint ist. Es wird dem Leser wohl nicht schwerer fallen, sich an diese vereinfachte Transcription zu gewöhnen als an die meist gleichgültigen Neuerungen, die fast jeder neue Autor einzuführen den Versuch macht. Dafür ist der Gewinn bei der Vereinfachung kein geringer; denn in einem längeren, nach meinem Vorschlage transcribirten Texte erscheinen als einfache Buchstaben, wozu ich auch die langen Vocale und *ç* rechne, über die Hälfte derer, die nach der bisher üblichen Methode diakritische Zeichen verlangen würden.