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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c4.s2.58

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c4.s2.58

Language
German

c4.s2.58

Wahrscheinlich ist die zweite Hälfte von 3 und die erste von 4 eingefügt; denn 3 d kehrt in 5 b wörtlich wieder, *asitâpâṅgî* ist in dieser tragischen Situation ein unpassendes Epitheton, und *vivakshuh* kann nicht die ihm hier zugemutete Stelle eines verbum finitum übernehmen. Allerdings wäre nach der Streichung der beiden Halbverse das Wort *Kausalyâm* in 3 b unerklärlich. Wahrscheinlich ist es an die Stelle eines Wortes wie *sânuje* getreten; denn Râma ist nicht nur mit seiner Gattin in den Wald gezogen, sondern auch mit seinem Bruder. Die beiden Halbverse wurden eingeschoben, um das Dogma von den 6 Tagen zu retten, die zwischen Râma's Abreise und Daçaratha's Tode liegen sollen ¹).