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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c4.s2.86

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c4.s2.86

Language
German

c4.s2.86

Mit Vers 5 hebt das eigentliche Gedicht an. Zunächst wird in einem Verse die Landschaft der Kosala gepriesen, dann in den zwei folgenden die Hauptstadt derselben: Ayodhyâ ³). Darauf folgt schon in Vers 9 die Nennung Daçaratha's, der natürlich eine Schilderung oder Lobpreisung dieses Fürsten folgen musste. Statt dessen wird der ganze Rest des 5. Gesanges von einer langatmigen Schilderung Ayodhyâ's angefüllt. Dass dieses ganze Stück ein späterer Zusatz ist, folgt nicht nur aus dem eben hervorgehobenen allgemeinen Grunde, sondern auch daraus, dass es mit dem Halbverse: purîm âvâsayâmâsa râjâ Daçarathas tadâ, an-hebt, der aus dem Çloka 9 zurechtgemacht ist. Offenbar sollte so wieder der Anschluss an den alten Text gewonnen werden. Demselben Zwecke dient Çloka 1 des folgenden Gesanges. Lassen wir diesen Vers beiseite, so enthalten die drei folgenden (2—4) ein kurzes Encomion Daçaratha's, das sich ursprünglich direkt an die erste Nennung des Königs (5, 9) angeschlossen haben dürfte; denn v. 2 enthält die an solcher Stelle zu erwartende Erwähnung des Geschlechts des Fürsten.

Cites (1)