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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c5.s3.30

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c5.s3.30

Language
German

c5.s3.30

Zum Schlusse noch eine Bemerkung über das Wort Lankâ. Es hat keine Etymologie im Sanskrit. Nun werden in Brown's Telugu Dictionary für „Insel“ nur dîvu und lanka angeben. Ersteres ist offenbar aus dvîpa, prâkṛit dîvo entstanden. Wenn es feststände, dass lanka ein echtes Telugu-Wort wäre, so hätten wir eine äusserst interessante Erklärung für den Namen Lankâ. Aber bei dem geringen Alter der Telugu-Litteratur ist Vorsicht geboten. Denn es könnte sehr wohl, seitdem Lankâ als Insel gedacht wurde, das nomen proprium zum nomen appellativum geworden sein, da die Sprache von alters ohne allgemeines Wort für „Insel“ gewesen sein könnte, weil die Küste Telinga's sehr arm an Inseln ist und in den Flüssen höchstens „Inselchen“ sind.