Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.13
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.13
- Language
- German
c6.13
Als sie herangewachsen waren, wünschte Daçaratha sie zu vermählen. Da liess sich einst Viçvāmitra, des Gâdhi Sohn, melden. D. geht ihm entgegen und empfängt ihn feierlich, wie sich's gebührt. Dann in den Palast zurückgekehrt, fragt er, welchen Wunsch er ihm erfüllen könne. 19. Viçvāmitra sagt, dass die beiden Râkshasa, Subâhu und Mârica, immer sein Opfer störten; er bittet daher, dass ihm Rāma beigegeben werden möge, der die Dämonen besiegen würde. Der König ist ganz niedergeschlagen ob dieser Bitte. 20. R. sei noch nicht 16 Jahre alt, er selbst wolle mit seinem Heere ihm helfen, oder den Rāma begleiten. Wer denn jene Râkshasa seien? Als er hört, dass sie von Rāvaṇa beauftragt seien, wird er ganz mutlos und verweigert dem Heiligen Rāma. 21. Darauf gerät Viçvāmitra in Zorn und Vasiṣṭha rät dem König, Rāma ziehen zu lassen; denn derselbe könne nicht von den Dämonen getötet werden. Zudem besitze Viçvâmitra wunderbare Waffen, die die Söhne Kṛiçâçva's mit Jayâ und Suprubhâ, den Töchtern Daksha's, seien. 22. Da ruft Daçaratha den Râma und Lakshmaṇa herbei.