Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.34
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c6.34
- Language
- German
c6.34
Als Çatânanda seine Erzählung beendet hatte, preist Janaka Viçv. und lädt ihn zu sich ein. Dann entfernt er sich mit seinem Gefolge. 66. Am andern Morgen bittet Viçvâmitra den Janaka, dem R. und L. den berühmten Bogen zu zeigen. Janaka erzählt, dass Çiva denselben seinem Ahn Devarâta, Nimi's Sohn, gegeben habe. Als nun beim Pflügen die Sitâ aus der Erde hervorgekommen sei und er dieselbe als Tochter angenommen habe, habe er beschlossen, sie nur demjenigen zu geben, der den Bogen zu spannen vermöchte. Die Könige, die um Sitâ freiten, hätten es nicht gekonnt. Ärgerlich darüber hätten sie Mithilâ belagert; er aber habe sie mit einem ihm von den Göttern verliehenen Heere zuletzt in die Flucht geschlagen. 67. Auf Viçvâmitra's Bitte lässt Janaka den Bogen herbeiholen. Er wird auf einem achträdrigen Wagen von 150 Männern herbeigeschafft. Râma hebt, spannt und zerbricht den Bogen unter furchtbarem Krachen, bei dem die Zuschauer umfallen. Janaka verspricht Sitâ dem Râma und sendet Boten zu Daçaratha, damit er zur Hochzeit komme. 68. Die Boten berichten dem D., was vorgefallen, worauf dieser mit seinem Minister beschliesst, der Einladung Folge zu geben. 69. D. bricht mit Vasishtha und den übrigen Räten auf und wird von dem erfreuten Janaka feierlich empfangen. 70. Janaka lässt seinen Bruder Kuçadhvaja aus Sânkâçyâ an der Ikshumati¹ herbeiholen. Beide lassen Daçaratha mit den Seinigen kommen.