Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.2
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c7.2
- Language
- German
c7.2
Daçaratha's Lieblingssohn war Râma, der mit allen Vorzügen ausgestattet war. Darum hegte D. den Wunsch, selbst ihn zu seinem Nachfolger weihen zu lassen. Zu dem Zwecke versammelte er die Fürsten und Grossen. 2. Diesen erklärte er, dass er schon in hohem Alter stehend der Ruhe bedürfe; er wolle daher am folgenden Tage Râma weihen lassen. Die Versammelten nahmen den Vorschlag mit grossem Beifall auf, und ergehen sich, nach dem Grunde ihrer Zustimmung befragt, in Lobpreisungen Râma's. 3. D. dankt ihnen und beauftragt dann Vasisṭha und Vâmadeva, alles für die Weihe herzurichten. Diesen Auftrag lässt Vasisṭha durch geeignete Diener ausführen. Als die beiden genannten die Ausführung des Auftrags dem Könige gemeldet hatten, lässt dieser durch Sumantra den Râma auf einem Wagen herbeiführen. R. langt an und besteigt den Palast; D. teilt ihm seinen Beschluss mit und ermahnt ihn, weise zu regieren. Darauf kehrt R. zurück. Seine Freunde aber hatten Kausalya die freudige Botschaft gebracht.