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Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c8.12

Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c8.12

Language
German

c8.12

35. Râv. lässt seinen Wagen anspannen und fährt zum Ocean. (Der Baum Subhadra). Am andern Ufer findet er den Büsser Mârica. 36. Râv. erzählt ihm, was geschehen sei, und bittet ihn dann um Hülfe bei dem Raub der Sîtâ. Er solle sie Gestalt einer goldenen Gazelle annehmen, und so die Brüder abseits locken, während Râvaṇa die Sîtâ raube. 37. Mârica rät, den edeln Râma nicht gering zu schätzen. 38. Mâr. erzählt, wie einst der noch junge Râma, der ein Opfer Viçvâmitra's schützte, ihn mit einem Pfeile in den Ocean geschleudert habe. Râvaṇa solle nicht mit einem so furchtbaren Gegner anbinden. 39. Mâr. erzählt: er sei unlängst, als er mit 2 Râkshasa in Gazellengestalt den Tâpasa aufgelauert habe, dem Râma und der Sîtâ begegnet. Râma habe die beiden anderen Râkshasa getötet, und ihn verjagt. Râvaṇa möge nicht mit Râma anbinden. 40. Râv. ist aufgebracht: er habe nicht seinen Rat, sondern seine Hülfe verlangt. Er wiederholt seinen Plan. 41. Trotzdem wiederholt Mâr. freimütig seine Warnungen. 42. Mâr. sagt zu und die beiden Râkshasa fliegen auf Râv.'s Wagen zu Râma's Einsiedelei. Dort verwandelt sich Mâr. in eine wunderbare Gazelle und grast in der Nähe der Hütte, bis die Blumen sammelnde Sîtâ ihn erblickt.