Das Ramayana: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c8.14
Das Rāmāyaṇa: Geschichte und Inhalt nebst Concordanz der gedruckten Recensionen c8.14
- Language
- German
c8.14
45. Als Sîtâ das Rufen im Walde hörte, fordert sie L. auf, zu Hülfe zu eilen. Als der aber nicht gehen will, schilt sie ihn heftig. Er erwiedert, dass R. von Niemand Unheil widerfahren könne. Sie sei ihm von R. anvertraut, er müsse zu ihrem Schutze bleiben. In heftigem Zorne beschuldigt S. ihn verbrecherischer Pläne gegen sie, worauf L. widerwillig ihr gehorcht und davon geht. 46. Da kommt Râvaṇa als Bettelmönch gekleidet und redet Sîtâ mit vielen Schmeicheleien und Lobpreisungen an, und fragt, wer sie sei. 47. Sîtâ nennt ihre Herkunft und erzählt ausführlich, wie sie in den Wald gekommen sei. Râv. macht ihr darauf seinen Antrag. Die Zurückweisung der Sîtâ. 48. Râv. rühmt sich, Lankâ etc. S. verschmäht ihn. 49. Erzürnt nimmt Râv. seine wahre Gestalt an, ergreift S. und fliegt mit ihr auf seinem Wagen davon. Sîtâ ruft laut um Hülfe. Sie erblickt den Jaṭâyus und bittet ihn, dem Râma die Schreckensbotschaft zu überbringen. 50. Jaṭâyus macht dem Râv. Vorwürfe und verlangt von ihm die Freigebung der Sîtâ. Dann fordert er ihn zum Kampfe heraus. 51. In dem folgenden Kampfe zerstört Jaṭâyus Râvaṇa's Wagen. Râv., der die S. fest umklammert, fliegt gegen Jaṭâyus auf, wird aber von ihm mit Krallen und Schnabel arg zugerichtet. Zuletzt lässt Râvaṇa die Sîtâ los und macht den Jaṭâyus mit Fusstritten und Faustschlägen nieder.