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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.7

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.7

Language
German

c4.7

Das bisher Gesagte bezieht sich allein auf den Bau des einzelnen Pâda. Die Pâdas aber schliessen sich stets — in der Regel zu drei oder vier unter einander meist gleichen Pâdas — zusammen und bilden Verse (ṛicas); die Verse vereinigen sich bisweilen zu grösseren Einheiten. In der älteren Zeit erfolgt die Versbildung durchaus so, dass derselbe Pâda, wenn er innerhalb des Verses wiederkehrt, stets dieselbe Form, oder genauer ausgedrückt ununterschieden jede beliebige seiner als gleichwerthig betrachteten Formen zeigt; erst am Ende der Rigveda-Periode entwickelt sich eine Differenzirung von Formen, welche je nach ihrer Verschiedenheit demselben Pâda an verschiedenen Stellen des Verses zukommen.

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