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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.36

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.36

Language
German

c4.s1.36

Vorrang; die unter allen Umständen normale Länge an der vierten Stelle überwiegt eben auch hier die Kürze. Ob dagegen ◡◡-- oder --◡-, ebenso andererseits ob ◡◡◡◡ oder --◡◡ steht, wird durch die Häufigkeitsziffern unserer Tabelle als irrelevant erwiesen. Was lehren uns nun die hier gefundenen Resultate in Bezug auf die Vertheilung der Hebungen und Senkungen? Aller Wahrscheinlichkeit nach doch dies, dass die Hebung, deren normale Stelle die lange zweite Sylbe ist, bei kurzer zweiter ihren Sitz auf der dritten erhält¹), so dass neben der regelmässigen Form ◡-◡- sich als hauptsächlichste Nebenform ◡◡◡- ergiebt²). Es wäre in der That bei der bloss quantitativen Betrachtung der Sylben schwer abzusehen, warum die Form mit kurzer dritter neben der kurzen zweiten --◡◡ nicht ebenso gut das nöthige Gewicht haben soll, wie andere Formen, die sogar drei Kürzen enthalten (◡-◡◡, ◡◡-◡). Wohl aber wird es als eine Forderung des rhythmischen Gefühls verständlich, dass, gewissermassen um das Gleichgewicht des Verseingangs zu wahren, eine der mittleren unter den vier Sylben den Ictus haben muss: und hierin wird die Erklärung des bekannten, in der Śloka-Metrik noch schärfer ausgeprägten