Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.37
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.37
- Language
- German
c4.s1.37
¹) Wer Zählungen über die Quantität jeder Sylbe für sich anstellt, wird bemerken, dass auch in der dritten die Länge überwiegt, obgleich nicht so entschieden, wie in der zweiten und vierten. Man wird sich durch dies Factum nicht an der Annahme jambischen Tonfalls als des regelmässigen für die ersten vier Sylben irre machen lassen, wenn man die in dem hier Gesagten implicite enthaltene Erklärung des betreffenden Verhältnisses sich vergegenwärtigt: im Normalfall (◡-◡-) ist die dritte etwa gleich häufig lang wie kurz; in den wichtigsten der Nebenfälle aber, bei kurzer zweiter, ist sie regelmässig lang.