Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.52
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s1.52
- Language
- German
c4.s1.52
nationen, wenn der Rhythmus hier gegen die Quantitäten des Textes gleichgültig war? Welchen Sinn hat insbesondere das Erforderniss einer langen dritten bei kurzer zweiter, wenn auch eine kurze zweite für den Ictus dasselbe leistete wie eine Länge? Wir verweisen hier noch auf die später zu gebende Erörterung des Reiheneingangs derjenigen Trishṭubh- und Jagatî-Reihen, welche die Cäsur nach der fünften haben: die stehend auftretende Länge an fünfter Stelle bei kurzer vierter Sylbe (während an sich die fünfte ihrem Wesen nach prosodisch durchaus indifferent ist) wird einen weiteren Beleg für unsere Auffassung ergeben, dass statt einer regelmässig vorhandenen Länge in gewissen Fällen derart eine Kürze eintritt, dass die Function jener Länge auf eine benachbarte Sylbe, die jetzt als Länge zu erscheinen hat, übergeht — und diese Function, worin anders kann sie bestanden haben, als in dem Tragen des Ictus?