Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.13
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.13
- Language
- German
c4.s2.13
völligen Freiheit entfernt, welche am Schluss der Verszeile, durch die dort eintretende Pause bedingt, gestattet ist. Wir werden bei der Besprechung der prosodischen Beschaffenheit des Verseinganges diese Erscheinung näher erörtern und werden im Zusammenhang mit ihr einen weiteren Satz zu begründen suchen, der gleichfalls für den Character der Cäsur von Wichtigkeit ist: dass nämlich die Position, wenn nicht durchgängig, so jedenfalls regelmässig als über die Cäsur hinüber wirkend anzusehen ist. Endlich weisen wir auf eine Erscheinung hin, die in derselben Richtung liegt wie das bisher Erwähnte: die Abneigung der vedischen Dichter gegen den Hiatus beweist sich auch an den durch die Cäsur getrennten Worten, wenn auch hier nicht ganz ebenso stark wie in den übrigen Theilen der Verszeile¹). Bei der Erörterung des Sandhi wird hierauf zurückzukommen sein.