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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t2.20

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t2.20

Language
German

c4.s2.t2.20

Wir sehen also, dass die Quantität der fünften nur bei langer vierter indifferent ist; bei kurzer vierter ist in mehr als fünf Sechsteln der Fälle ³) die fünfte lang und offenbar stellvertretende Trägerin des Ictus, dem sein normaler Platz auf der vierten entzogen ist ¹). Die 17 Ausnahmefälle ²) können nicht befremden; vielmehr würde, wenn dieselben fehlten, dies ein auffallendes Räthsel sein: bewirkt die Cäsur hinter der vierten, dass vor ihr eine Kürze als Ictussylbe geduldet wird, so kann offenbar bei der Cäsur hinter der fünften das Gleiche nicht ausgeschlossen gewesen sein ³). So werden wir für den Fall der kurzen vierten als erste Eventualität ◡ ◡ ◡ ◡́, als zweite ◡ ◡ ◡ ◡́ hinstellen dürfen. Eine Wirkung der kurzen vierten auf die dritte in der Art, dass an dieser Stelle die Länge den Vorzug erhielte, werden wir nicht erwarten, da vielmehr die fünfte sich als die Stelle erwiesen hat, an welcher der erforderliche Ersatz geschafft wird; die Zahlen zeigen in der That, dass eine solche Wirkung nicht vorhanden ist ⁴).