Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t2.27
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t2.27
- Language
- German
c4.s2.t2.27
Wir wenden uns zur Erörterung der auf die Cäsur folgenden Sylben bis zu dem durch seine metrische Bestimmtheit characterisirten Reihenausgang. Die Sylben, mit welchen wir es zu thun haben, sind, wenn die Cäsur nach der vierten steht, die fünfte bis zur siebenten; wenn nach der fünften, die sechste und siebente. Im ersteren Fall haben die bezeichneten Sylben bei Weitem am häufigsten die Gestalt ◡◡-, im letzteren die Gestalt ◡◡: da aber die achte regelmässig eine Länge ist, kann man kurzweg sagen, dass im einen wie im andern Falle hinter der Cäsur ein Anapäst zu stehen pflegt, nur dass bei der Stellung der Cäsur nach der vierten dieser Anapäst dem metrisch bestimmten Ausgang der Zeile vorangeht ¹), bei ihrer Stellung nach der fünften in diesen Ausgang mit einer Sylbe hineingreift. Der regelmässige Wechsel der Längen und Kürzen, wie er im jambischen Eingang und entsprechend im jambischen resp. trochäischen Ausgang der Verszeile erscheint, ist also in der Mitte derselben, offenbar nicht ohne bewusste Absichtlichkeit, unterbrochen.