Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t2.38
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t2.38
- Language
- German
c4.s2.t2.38
Das Ueberwiegen der langen siebenten Sylbe in den ersten dieser Fälle³) legt die Annahme nahe, dass diese Sylbe als Trägerin des Ictus aufzufassen ist (also ◡ ◡ — ˊ), um so viel mehr, als in dem Parallelfall mit der Cäsur nach der fünften, wo auch die Combination ◡ ◡ — entsteht, die Länge, dem Versausgang angehörend, offenbar gleichfalls eine Ictussylbe ist. Der Ictus wird vorbereitet und hervorgehoben durch eine (— ˊ), meistens sogar durch zwei (◡ ◡ ˊ) vorangehende Kürzen. In der Messung ◡ ◡ ◡ scheint mir, unter Aufgabe dieses Ictus, ein durch drei Sylben statt der zwei fortgehendes Hinleiten auf den Ictus der achten Sylbe vorzuliegen. Da neben ◡ ◡ ◡ die Messung ◡ ◡ — in einer ähnlichen secundären Stellung erscheint, wie — ◡ — neben ◡ ◡ —, möchte ich Bedenken tragen, der Länge von ◡ ◡ — einen Ictus zuzuschreiben, und es vielmehr vorziehen, in ◡ ◡ — ein weniger scharf ausgeprägtes Aequivalent von ◡ ◡ ◡ zu sehen.