Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t4.94
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t4.94
- Language
- German
c4.s2.t4.94
Der Pâda, in einer Pragâtha-Strophe stehend, muss das Jagatî-Maass haben. Bei der überlieferten Lesung würde das positionslange ca auf eine Stelle treffen, welche regelmässig kurz ist, dagegen die erste Sylbe von chardiḥ würde die Geltung einer Länge erhalten, während bekanntlich im Ṛigveda das Metrum sonst durchweg die Schreibung chadiḥ verlangt. So ergiebt sich, dass diese Sylben um einen Schritt von den ihnen zukommenden Stelle verschoben sind. Die Verschiebung wird beseitigt, und der Pâda wird zu einer correcten Jagatîreihe gemacht, wenn wir das ca tilgen, wie auch VIII, 68, 12 tanue tane ohne ca steht: