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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.11

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.11

Language
German

c4.s2.t5.11

bei welchen die dem sonstigen Gebrauch so merklich zuwiderlaufende Bevorzugung der Länge nach der Cäsur sich schwer anders erklären lassen wird, als aus dem Bestreben, der zweiten Hälfte der Zeile dieselbe Gestalt zu geben, welche wir eben für die Zeile mit viersylbigem Eingang zu construiren versucht haben. Man sieht leicht, wie bei diesem Metrum das Verhältniss der beiden Hauptformen der Zeile, je nachdem ihr Eingang viersylbig oder fünfsylbig ist, ein völlig anderes wird, als bei der regulären Trishṭubh. Dort kommt der ganzen Zeile stets dieselbe Sylbenzahl zu; die Sylbe, welche der erste Theil mehr oder weniger hat, hat der zweite Theil entsprechend weniger oder mehr. Hier dagegen ist die Gestalt des zweiten Theils eine constante, und der Wechsel der Sylbenzahl des ersten Theils bewirkt, dass die ganze Reihe bald zehnsylbig, bald elfsylbig ausfällt. Characteristisch für diesen festen Character des zweiten und für den wandelbaren Character des ersten Theils sind Fälle wie die folgenden, in welchen jedesmal mit nahezu demselben zweiten Theil einmal ein viersylbiger, einmal ein fünfsylbiger Eingang verbunden wird: