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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5: Abarten der Triṣṭubh- und Jagatî-Reihe

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5

Language
German

Abarten der Triṣṭubh- und Jagatî-Reihe

c4.s2.t5.1

Wir wenden uns von den zerstreuten Irregularitäten der Triṣṭubh- und Jagatî-Reihen zu den wenigen Fällen, in welchen die individuelle Erfindung einzelner Dichter Umbildungen mit dem Normaltypus vorgenommen und die geschaffenen Typen mit grösserer oder geringerer Consequenz in einem Gedicht durchgeführt hat.

c4.s2.t5.2

Unter den Fällen dieser Art liegt wohl der klarste in dem Liede II, 11 vor ¹). In den 84 Pâdas desselben stellt sich mit hinreichender Sicherheit die folgende Regel heraus, von welcher nur an verhältnismässig wenigen Stellen abgewichen wird. Auf die Cäsur, welche bei weitem häufiger hinter der vierten als hinter der fünften Sylbe steht, folgen drei Trochäen -◡-◡-◡. Bei viersylbigem Verseingang bleibt also die Zeile um eine Sylbe hinter der normalen Trishtubh-Zeile zurück, bei fünfsylbigem Eingang stellt sie genau eine solche dar, nur dass die erste Sylbe nach der Cäsur, wie das sonst zwar zulässig, aber bei weitem das Ungebräuchlichere ist, eine Länge bildet.

c4.s2.t5.3

¹ Dasselbe wird, wie durch sein Metrum, so auch durch seinen Wortschatz als unter den umgebenden Liedern eine Sonderstellung einnehmend characterisirt.

c4.s2.t5.4

Beispiele von Pâdas mit viersylbigem Eingang sind:

c4.s2.t5.5

śrudhî havam || indra mâ rishaṇyaḥ
ni parvataḥ || sâdi aprayuchan
asme rayim || râsi vîravantam
ukthebhir vâ || sumnam àvivâsân
ni arbudam || vàvṛidhâno' astaḥ
avartayat || sûrio na cakram
bhinad valam || indro' aṅgirasvân
sajoshaso || ye ca mandasânâḥ.

c4.s2.t5.6

Beispiele für den fünfsylbigen Eingang:

c4.s2.t5.7

uktheshu in nu || śûra yeshu câkan
śubhras tvam indra || vàvṛidhâno' asme
uta stavâma || nûtanâ kṛitâni.

c4.s2.t5.8

Manche unter den Pâdas der ersten Gruppe würden wir, wenn sie in einem andern Hymnus ständen, als normale Trishtubh-Reihen erklären, deren fehlende Sylbe durch Zählung der Svarabhakti als voller Sylbe (so im ersten und siebenten Beispiel) oder durch zweisylbige Messung eines Vocals (so im zweiten, dritten, sechsten Beispiel) zu gewinnen ist; in diesem Sûkta aber geht die Unstatthaftigkeit jener Auskunftsmittel aus der im Uebrigen herrschenden metrischen Gestalt klar hervor ¹). Immerhin ist es nicht unwahrscheinlich, dass Fälle der Svarabhakti und der zweisylbigen Messung den Dichter dieses Liedes zu der Erfindung seines Typus angeregt haben mögen: hatte er eine reguläre Triṣṭubh-Reihe vor sich mit dreisylbigem indra oder pâti nach der Cäsur, und fasste er diese Worte, wie sie es ja in der That überwiegend häufig sind, als zweisylbig auf, so war damit sein neuer Typus mit der einen fehlenden Sylbe und der Länge nach der Cäsur gefunden. Uebertrug er dann diesen Typus auf die Reihe mit fünfsylbigem Eingang, so ergaben sich Pâdas von der normalen Triṣṭubh-Länge wie die oben angeführten

c4.s2.t5.9

¹ Man wird nicht den Versuch machen wollen, auf den angedeuteten Wegen überhaupt die ganze Abweichung des in II, 11 herrschenden Typus von dem normalen wegzuerklären. Erstens bleiben Fälle genug übrig, in welchen die fehlende Sylbe durch keine Svarabhakti oder zweisylbige Messung zu gewinnen ist. Sodann, wenn das Fehlen der einen Sylbe nur scheinbar ist, woher käme die unerhörte Anhäufung von Worten, die alle eben den Schein des Mangels einer Sylbe ergeben? Und woher kommt im Fall des fünfsylbigen Verseinganges die lange Sylbe nach der Cäsur?

c4.s2.t5.10

uta stavâma || nûtanâ kṛitâni, etc.,

c4.s2.t5.11

bei welchen die dem sonstigen Gebrauch so merklich zuwiderlaufende Bevorzugung der Länge nach der Cäsur sich schwer anders erklären lassen wird, als aus dem Bestreben, der zweiten Hälfte der Zeile dieselbe Gestalt zu geben, welche wir eben für die Zeile mit viersylbigem Eingang zu construiren versucht haben. Man sieht leicht, wie bei diesem Metrum das Verhältniss der beiden Hauptformen der Zeile, je nachdem ihr Eingang viersylbig oder fünfsylbig ist, ein völlig anderes wird, als bei der regulären Trishṭubh. Dort kommt der ganzen Zeile stets dieselbe Sylbenzahl zu; die Sylbe, welche der erste Theil mehr oder weniger hat, hat der zweite Theil entsprechend weniger oder mehr. Hier dagegen ist die Gestalt des zweiten Theils eine constante, und der Wechsel der Sylbenzahl des ersten Theils bewirkt, dass die ganze Reihe bald zehnsylbig, bald elfsylbig ausfällt. Characteristisch für diesen festen Character des zweiten und für den wandelbaren Character des ersten Theils sind Fälle wie die folgenden, in welchen jedesmal mit nahezu demselben zweiten Theil einmal ein viersylbiger, einmal ein fünfsylbiger Eingang verbunden wird:

c4.s2.t5.12

9 kanikradato || vṛiṣhṇo’ asya vajrât
10 aroravîd || vṛiṣhṇo’ asya vajraḥ.
3 tubhyed etâ || yâsu mandasânaḥ
14 sajoshaso || ye ca mandasânâḥ
15 viantu in nu || yeshu mandasânaḥ.

c4.s2.t5.13

Die Abweichungen von der beschriebenen Gestalt der zehnsylbig-elfsylbigen Reihe des Liedes II, 11 sind in keiner Weise gewichtig genug, um die Auffassung des herrschenden Typus als eines solchen in Frage zu stellen. Hier und da erscheint statt des ersten Trochäus nach der Cäsur ein Spondeus (so Vers 1ᶜ, 2ᶜ, 4ᵃ etc.), oder seltener ein Pyrrhichius (1ᵈ, 12ᵇ, 21ᵈ 1). Einmal fehlt die Cäsur an der zu erwartenden Stelle (17ᵈ). Zuweilen dringt, wie dies Niemanden befremden wird, zwischen die verkürzten Trishṭubh-Pâdas ein regulärer Trishṭubh-Pada ein (1ᵈ, 2ᵇ, 5ᵃ etc.). Es bleiben schliesslich wenige zerstreute Anstösse übrig, die uns vor die gewöhnliche Alternative, Textverderbniss oder metrische Anomalie, stellen, aber über das Wesen des in dem Sûkta herrschenden metrischen Typus uns nichts Neues lehren ¹).

c4.s2.t5.14

¹ In den beiden letzten Fällen, wo die Cäsur nach der fünften steht, ergiebt sich der Typus ◡ ◡ ◡ ◡ || ◡ ◡ ◡ ◡ ◡: wohl die häufigste Form der regulären Trishṭubh, die hier als seltene Abweichung erscheint. Vers 21ᵈ übrigens verdient insofern nicht mitgerechnet zu werden, als es der stehende Refrain der Gṛitsamada-Hymnen ist.

c4.s2.t5.15

¹ Am Schluss der Zeile fehlt eine Sylbe in Vers 3: uktheshu in nu || śûra yeshu câkan stomeshu indra || rudriyeshu ca. Vielleicht ist ca in câkan zu ändern. — In Vers 6ª ist entweder indra zu tilgen oder die Setzung von vier Trochäen statt drei anzunehmen. — In Vers 7ᵈ scheint eine Sylbe vor der Cäsur ausgefallen, ebenso 15ᶜ, wenn nicht das â von asmân zweisylbig zu messen ist.

c4.s2.t5.16

Dem Hymnus II, 11 schliessen wir am Passendsten I, 61 an. Die meisten Pâdas sind regelmässige Triṣṭubh-Zeilen (so z. B. alle vier Pâdas in Vers 2. 7. 9. 16); dazwischen finden sich zahlreiche Zeilen, in welchen nach viersylbigem Verseingang der auf die Cäsur folgende Theil die Gestalt hat ◡—◡—◡, also die in der Regel auf die Cäsur folgenden beiden Kürzen, ähnlich wie in II, 11, durch eine Länge ersetzt sind: eine Eigenthümlichkeit, mit der sich häufig die Vernachlässigung der Cäsur verbindet. Als Beispiele führe ich an:

c4.s2.t5.17

indrâya brah- || mâṇi râtatamâ
bharâmi ân- || gûsham âsiena
asmâ' id u || stomaṃ saṃ hinomi
asmâ' id u || tvaṣṭâ takshad vajram
giraṣ ca gir- || vâhase suvṛikti
Turvîtaye || gâdhaṃ turvaṇiḥ kaḥ ²).

c4.s2.t5.18

² Einigemal liesse sich an und für sich an zweisylbige Messung der auf Cis ur folgenden Länge denken, wodurch die fehlende Sylbe beschafft werden würde: aber einerseits wären auf diese Weise bei Weitem nicht alle in Betracht kommenden Fälle erklärbar, andrerseits bliebe die grosse Zahl und das regelmässige Auftreten jener zweisylbigen Messungen ein befremdendes, schwer zu beseitigendes Factum.

c4.s2.t5.19

Zweimal mit kurzer vierter Sylbe nach der Cäsur:

c4.s2.t5.20

vṛtrasya cid || vidad yena marma
gor na parva || vi radâ tiraścâ¹).

c4.s2.t5.21

¹ Die erste dieser Stellen fällt fort, wenn man avidad liest, die zweite, wenn man gor zweisylbig misst, wie dies nicht unwahrscheinlich ist (s. u.).

c4.s2.t5.22

In einer Richtung, die von den eben besprochenen Singularitäten etwas weiter sich entfernt, liegt die metrische Eigenthümlichkeit zweier Abschnitte: X, 46 und VI, 44, 7-9, eines Tṛca, der sich als selbständigen Text zugleich durch die eben hier in Rede stehende Form des Metrums wie auch durch die anderweitige Analyse der in VI, 44 zu einer nur scheinbaren Einheit zusammengeflossenen Texte zu erkennen giebt.

c4.s2.t5.23

Wir berührten bereits oben (S. 73) die Erscheinung, dass die Virâj-Zeile aus 2 × 5 Sylben und die Triṣṭubh-Zeile aus 5 + 6 Sylben gelegentlich in einander übergehen: die consequente Vermischung dieser beiden Typen ist es, die dem Metrum der bezeichneten beiden Abschnitte ihren Character giebt. Einige Verse von X, 46 zeigen das reine Triṣṭubh-Metrum (3. 4. 8—10); in den übrigen vermischen sich unzweifelhafte Triṣṭubh-Pâdas — meist, wie das unter diesen Umständen erklärlich ist, mit der Cäsur nach der fünften Sylbe —, unzweifelhafte Virâj-Zeilen²), und endlich Pâdas, welche dem einen oder dem andern Typus zugezählt werden können, je nachdem der Vocal der siebenten Sylbe einsylbig oder zweisylbig gemessen wird. Beispiele für diese drei Kategorien sind:

c4.s2.t5.24

² Es sei bemerkt, dass einige der fünfsylbigen Complexe dieses Sûkta — seien es nun Triṣṭubh-Eingänge oder Virâj-Füsse — an andern Stellen des Veda wörtlich in der Geltung von Virâj-Füssen wiederkehren; so Vers 2 padair anu gman = I, 65, 2; guhâ catantam = I, 65, 1; Vers 1 apâm upasthe = IX, 109, 13.

c4.s2.t5.25

I yantâ vasûni || vidhate tanûpâḥ guhâ catantam || uṣijo namobhiḥ. II dadhir yo dhâyi || sa te vayâṃsi paṣuṃ na naṣṭam || padair anu gman ni pastiâsu || trita stabhûyan. III ṛiṣhadvâ sîdad || apâm upasthe mûrâ’ amûram || purâṃ darmâṇam.

c4.s2.t5.26

Aehnliches gilt von dem bezeichneten Abschnitt des sechsten Maṇḍala ¹), in welchem noch die häufige Vernachlässigung der Cäsur zwischen den beiden Virâj-Hälften (s. u. S. 97) bemerkenswerth ist.

c4.s2.t5.27

Gingen die bisher besprochenen metrischen Abarten von der Triṣhṭubh aus, so haben wir zuletzt noch eine solche zu verzeichnen, welche an die Jagatî anknüpft. Dieselbe tritt, mit normalen Jagatî-Pâdas vielfach untermischt und also vermuthlich mit diesen als äquivalent aufgefasst, in den beiden Hymnen X, 77. 78 ²) auf. Offenbar haben wir es hier mit einer nicht zu vollkommen fester Form durchdrungenen metrischen Conception eines einzelnen Dichters zu thun ³); von dem Ausgangspunct ihrer Entwicklung an hat dieselbe durch verschiedene Stufen sich hindurchbewegt, und Pâdas, welche diese Stufen repräsentiren, sind durch einander gemengt. Im Einzelnen wird die Schwierigkeit der Auffassung durch mancherlei Freiheiten in der Handhabung der metrischen Form vermehrt, so dass für Erklärungsversuche nur hypothetische Geltung in Anspruch genommen werden kann.

c4.s2.t5.28

¹) Vergl. Kühnau 231 fg. ²) Vergl. M. Müller, Translation, Pref. CIV; Benfey, Quantitätsverschiedenheiten II, 38; Kühnau 225 fgg. ³) Man beachte, dass, wie das Anordnungsgesetz des zehnten Maṇḍala zeigt, die Lieder 77. 78 eine zusammengehörige, vom Vorangehenden wie dem Folgenden getrennte Dyade bilden.

c4.s2.t5.29

Dass das Element des allgemein gangbaren metrischen Besitzes, an welches die Erfindung der neuen Form anknüpft, die Jagatî ist, deutet schon das häufige Erscheinen reiner Jagatîreihen neben der in Rede stehenden Varietät zur Genüge an. Diese letztere kommt auch mit der Jagatî nicht allein im Eingang — wo ja alle vedischen Metra mehr oder minder identisch sind —, sondern auch im Ausgang des Pâda überein. In der Mitte aber sind mit dem Jagatîtypus Veränderungen vorgenommen, deren erste Stufe mir in folgenden Pâdas vorzuliegen scheint:

c4.s2.t5.30

77, 1 sumârutam na || brahmâṇam arhase 4 prayasvanto na || satrâca’ â gata 78, 5 aṣvâso na ye || jyeṣṭhâsa’ âṣavaḥ.

c4.s2.t5.31

Hier sind in der Jagatîform mit der Cäsur nach der fünften Sylbe die beiden nach der Cäsur folgenden Kürzen durch eine Länge ersetzt: eine Anerkennung der Acquivalenz einer Länge mit zwei Kürzen, die in der Metrik des Ṛigveda eben nur an vereinzelten Puncten zum Ausdruck kommt. Ein neues Motiv tritt in diesen Typus hinein durch eine zweite Cäsur hinter der siebenten Sylbe; dieselbe findet sich so häufig, dass ein blosser Zufall unwahrscheinlich ist. Ausserdem fällt es auf, dass die fünfte Sylbe, welche in der zu Grunde liegenden Jagatîform und in den eben angeführten drei Pâdas anceps ist, in den Pâdas mit der neuen Cäsur nahezu stehend kurz erscheint: es ergiebt sich also das Schema:

c4.s2.t5.32

Vielleicht ist die Kürze der fünften Sylbe nur die zufällige Folge davon, dass in beiden Liedern an der betreffenden Stelle besonders häufig das Wort na erscheint; vielleicht aber äussert sich auch in jener Kürze das Bestreben, eine ununterbrochene Reihe von Jamben bis zur zweiten Cäsur durchzuführen. Man hat den Eindruck, als könnte dem Schöpfer dieses Metrums eine Verbindung zweier jambischer Reihen etwa in der folgenden Form vorgeschwebt haben:

c4.s2.t5.33

◡ ◡ ◡ ◡ ◡ ◡ || ◡ ◡ ◡ ◡ ◡́,

c4.s2.t5.34

aber als hätte er seine Intention nicht rein verwirklicht, sondern hätte, noch halb abhängig vom Jagatî-Typus, an welchen er anknüpfte, zwei Züge dieses Typus, deren Erscheinen in dem neuen Metrum befremdet, in dasselbe hinübergenommen: die Cäsur nach der fünften¹) und die Länge der siebenten Sylbe²).

c4.s2.t5.35

¹ Dieselbe ist in der That in 77, 3ᵃ aufgegeben, wenn dort nicht pṛithiviâ zu lesen und die gewöhnliche Jagatiform anzunehmen ist.

c4.s2.t5.36

² Was die Stellung der Icten anlangt, so wird man für die der Jagatî zunächst stehende Form sich zu dem Ansatz neigen ◡ ◡ ◡ ◡ ◡ || ◡ ◡ ◡ ◡ ◡́. Sodann müsste aber, wenn unsre Annahme des durchgeführten jambischen Rhythmus der ersten sieben Sylben richtig ist, die sechste Sylbe, hervorgehoben durch die Kürze der fünften, zu einer Hebung gemacht worden sein.

c4.s2.t5.37

Beispiele der so entstandenen Pâdaform sind:

c4.s2.t5.38

abhraprusho na || vâcâ || prushâ vasu
śriye maryâso' || añjîñr || akṛiṇvata
divas putrâsa' || etâ || na yetire
pâjasvanto na || vîraḥ || panasyavaḥ
devâvio na || yajñaiḥ || suapnasaḥ
agnînâm³) na || jihvâ || virokiṇaḥ
abhisvartâro' || arkam || na sushṭubhaḥ.

c4.s2.t5.39

³ Mit zweisylbigem â.

c4.s2.t5.40

Ungenauigkeiten, die, wie natürlich, gerade in der Durchführung, bezw. der Ueberlieferung eines solchen neu versuchten Typus besonders reichlich hervortreten, finden sich z. B. in 78, 1ᵃᶜ:

c4.s2.t5.41

viprâso na || manmabhiḥ suâdhiaḥ
râjâno na || citraḥ || susamḍṛisaḥ.

c4.s2.t5.42

Für den zweiten Pâda schlage ich die Lesung râjâno na ye c. s. vor ¹), für den ersten entweder auch die Einsetzung von ye oder die zweisylbige Lesung des â in viprâso, so dass hier die gewöhnliche Jagatîform entsteht. — In Pâdas der Form mit den zwei Cäsuren haben wir Kürze der sechsten Sylbe in 77, 4ab, Kürze der siebenten in 78, 6d (es ist yâman zu lesen statt des durch die spätere Sandhitheorie hervorgerufenen yâmann). — Den Pâda 77, 5a wird es das Einfachste sein mit dreisylbiger Lesung von dhûrshu als Jagatî aufzufassen.

c4.s2.t5.43

¹ Vergl. 78, 2 agnir na ye, 3 vâtâso na ye u. s. w.

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