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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.13

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.13

Language
German

c4.s2.t5.13

Die Abweichungen von der beschriebenen Gestalt der zehnsylbig-elfsylbigen Reihe des Liedes II, 11 sind in keiner Weise gewichtig genug, um die Auffassung des herrschenden Typus als eines solchen in Frage zu stellen. Hier und da erscheint statt des ersten Trochäus nach der Cäsur ein Spondeus (so Vers 1ᶜ, 2ᶜ, 4ᵃ etc.), oder seltener ein Pyrrhichius (1ᵈ, 12ᵇ, 21ᵈ 1). Einmal fehlt die Cäsur an der zu erwartenden Stelle (17ᵈ). Zuweilen dringt, wie dies Niemanden befremden wird, zwischen die verkürzten Trishṭubh-Pâdas ein regulärer Trishṭubh-Pada ein (1ᵈ, 2ᵇ, 5ᵃ etc.). Es bleiben schliesslich wenige zerstreute Anstösse übrig, die uns vor die gewöhnliche Alternative, Textverderbniss oder metrische Anomalie, stellen, aber über das Wesen des in dem Sûkta herrschenden metrischen Typus uns nichts Neues lehren ¹).

Cites (1)