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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.23

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.23

Language
German

c4.s2.t5.23

Wir berührten bereits oben (S. 73) die Erscheinung, dass die Virâj-Zeile aus 2 × 5 Sylben und die Triṣṭubh-Zeile aus 5 + 6 Sylben gelegentlich in einander übergehen: die consequente Vermischung dieser beiden Typen ist es, die dem Metrum der bezeichneten beiden Abschnitte ihren Character giebt. Einige Verse von X, 46 zeigen das reine Triṣṭubh-Metrum (3. 4. 8—10); in den übrigen vermischen sich unzweifelhafte Triṣṭubh-Pâdas — meist, wie das unter diesen Umständen erklärlich ist, mit der Cäsur nach der fünften Sylbe —, unzweifelhafte Virâj-Zeilen²), und endlich Pâdas, welche dem einen oder dem andern Typus zugezählt werden können, je nachdem der Vocal der siebenten Sylbe einsylbig oder zweisylbig gemessen wird. Beispiele für diese drei Kategorien sind:

Cites (1)