Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.27
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s2.t5.27
- Language
- German
c4.s2.t5.27
Gingen die bisher besprochenen metrischen Abarten von der Triṣhṭubh aus, so haben wir zuletzt noch eine solche zu verzeichnen, welche an die Jagatî anknüpft. Dieselbe tritt, mit normalen Jagatî-Pâdas vielfach untermischt und also vermuthlich mit diesen als äquivalent aufgefasst, in den beiden Hymnen X, 77. 78 ²) auf. Offenbar haben wir es hier mit einer nicht zu vollkommen fester Form durchdrungenen metrischen Conception eines einzelnen Dichters zu thun ³); von dem Ausgangspunct ihrer Entwicklung an hat dieselbe durch verschiedene Stufen sich hindurchbewegt, und Pâdas, welche diese Stufen repräsentiren, sind durch einander gemengt. Im Einzelnen wird die Schwierigkeit der Auffassung durch mancherlei Freiheiten in der Handhabung der metrischen Form vermehrt, so dass für Erklärungsversuche nur hypothetische Geltung in Anspruch genommen werden kann.
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit