Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s3.14
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s3.14
- Language
- German
c4.s3.14
Schon oben (S. 73) wurde auf die Aehnlichkeit der elfsylbigen Triṣṭubhreihe (zunächst derjenigen, welche die Cäsur nach der fünften hat) mit der Verbindung zweier fünfsylbiger Reihen hingewiesen. Wie wir daher in Triṣṭubh-Liedern nicht selten die erstere durch die letztere vertreten finden (a. a. O.; vergl. auch S. 91), begegnet auch umgekehrt in Virâj-Liedern mehrere Male ein Triṣṭubh-Pâda als Ersatz für zwei fünfsylbige Reihen: I, 69, 8; 70, 4. 10. In den beiden langen Virâj-Liedern des siebenten Buches findet, nachdem eine Reihe reiner Virâj-Verse vorangegangen ist, ein Uebergang von Virâj zu Triṣṭubh im Innern des Verses statt (VII, 34, 21; 56, 10), und es folgen dann jedesmal bis zum Schluss des Liedes reine Trishtubh-Verse ¹).
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit