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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.12

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.12

Language
German

c4.s5.12

Obgleich an sich der zuletzt erwähhnte Fall mit den uns hier beschäftigenden Fragen nach dem Aufbau der vedischen Lieder aus Strophen seinem Wesen nach in keiner Verbindung steht, ist er doch für unsre Erkenntniss mit der Auflösung jener Fragen so untrennbar verbunden, dass es nicht angeht, ihn aus der gegenwärtigen Untersuchung auszuscheiden. Denn die Indicien, welche eine Zerlegung anzeigen, sind im Ganzen dieselben, gleichviel ob es sich um eine Zerlegung in Strophen oder in unabhängige Hymnen handelt, und vielfach wird die Entscheidung zwischen diesen beiden Arten der Zerlegung zurückgehalten werden müssen: denn keineswegs ist überall, wo es sich um ein Strophenlied handelt, die über den Strophen stehende Einheit des ganzen Liedes durch sichere Characteristica gekennzeichnet, und andrerseits versagt für umfangreiche Partien des Veda das Indicium, das wenigstens mit annähernder Gewissheit ¹) auf Zerlegung in unabhängige Lieder schliessen lässt: die Ordnung der Hymnen nach absteigender Verszahl, deren scheinbare Verletzungen durch die Trennung der von der Diaskeuase zusammengeschobenen Hymnen beseitigt werden.