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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.35

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.35

Language
German

c4.s5.35

Auf vierversige Zerlegung führt der Sv. bei Lied 96 (oben unter d); die beiden aus diesem Lied entnommenen Ṭricas (5—7; 17—19) sind die je drei ersten Verse der zweiten und fünften Verstetrade ³). So stellen sich die Entlehnungen aus 96 ihrem Wesen nach zu den oben unter b verzeichneten. Noch bei einigen andern Liedern, die in Sv. II nicht benutzt sind, ergeben sonstige Indicien ⁴) die Tetradentheilung, d. h. vierversige von einander unabhängige Lieder sind zu einem scheinbaren Ganzen zusammengeschoben worden. Das Auftreten derartiger Tetradenconglomerate vor den Triadenconglomeraten steht in genauem Einklang mit dem Anordnungsprincip nach abnehmender Verszahl. Uebrigens sind die Tetradenlieder nicht häufig genug, um a priori die Existenz auch eines entsprechenden Strophentypus vermuthen zu lassen.

Cites (1)