Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.61
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.61
- Language
- German
c4.s5.61
Man sieht, dass hier, wo der fast nur bei Pavamâna-Hymnen auftretende Typus des längeren, einem ganzen Sûkta des Ṛv. entsprechenden Sâman-Liedes fortfällt, in um so grösserer Einfachheit und Schärfe sich das Nebeneinanderstehen zweier Fälle ausprägt: Dyaden im Pragâtha-Metrum; Triaden — aber weder längere noch kürzere Stücke — in andern Versmaassen. Die Berechtigung der Pragâtha-Zerlegung spricht für sich selbst; nur lässt der Sv. die Frage natürlich offen, ob die im Ṛv. zu einem Sûkta verbundenen Pragâthas Lieder oder Strophen eines Liedes sind (s. unten). Eingehendere Betrachtung verdienen die Trica-Zerlegungen, deren Berechtigung von uns geprüft werden muss. Wir gehen dabei zunächst rein äusserlich von den Verszahlen der betreffenden Lieder aus, wie diese Zahlen sich im Ṛv. stellen. Lassen wir, wie sich von selbst versteht, Dânastutis und ähnliche Anhänge sowie Pragâthas, die dem Liede beigemischt sind und die Theilbarkeit der Verszahl durch 3 natürlich alteriren müssen, bei Seite, so ergeben sich für die unter c citirten Hymnen folgende Verszahlen: