Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.84
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s5.84
- Language
- German
c4.s5.84
² Man wird Aushebungen von Dyaden nicht darin sehen wollen, dass VI, 75, 18. 19 verbunden mit einem Khila-Vers, X, 152, 3. 4 verbunden mit einem im Ṛv. nicht vorhandenen Vers im Sv. Ṭricas abgegeben haben; sonst gilt in aller Strenge die Regel, dass, wo der Sv. eine Ṛig-Dyade übernimmt, ein Pragâtha vorliegt. — Von Tetraden finde ich in den Sv. übernommen I, 13, 1–4: Âprîverse, also von jedem Verdacht der Strophenbildung frei. Dann III, 12, 5–8: aber eben dies neunversige Lied findet sich im Sv. zugleich mit der Zerlegung 1–3; 4–6; 9. 7. 8. Sodann finden sich von I, 7 die ersten vier Verse im Sv. und auch in den Yajurveden; das Lied hat 10 Verse, so dass an eine Tetradentheilung nicht gedacht werden kann. Endlich I, 22: das Sûkta, in dem noch am ersten Tetraden gefunden werden könnten. Dasselbe zerlegt sich nach den Gottheiten, an die es gerichtet ist, in folgende Theile, von denen im Sv. nur der letzte (in seinem ganzen Umfang) aufgenommen ist: 1–4; 5–8; 9–12; 13–15; 16–21. Mir scheint, dass es sich in der That um unabhängige Lieder von 4, 4, 3, 3 + 3 Versen handelt; vergl. den Abschnitt über die Anordnung der Saṃhitâ.
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit