Pramāṇa · Search · About · API

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.18

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.18

Language
German

c4.s6.18

Anuṣṭubhschlussverse haben erklärlicherweise ihren Hauptsitz nach Gâyatrîliedern ¹): so I, 90 (?); II, 8; III, 37; IV, 30; VIII, 33, 16-19; X, 9 (zwei Schlussverse). Für die auch sonst sich empfehlende Vermuthung, dass hinter VIII, 31, 9 ein Liedschluss anzunehmen ist, spricht, dass Vers 9 eine Anuṣṭubh nach vorangehenden Gâyatrîs ist. — Besonders häufig ist im letzten Verse eines Gâyatrîliedes und namentlich eines Gâyatrîtrica der dritte Pâda noch einmal mit irgend welchen Abänderungen wiederholt, so dass ein Anuṣṭubhschluss entsteht: so I, 43, 9 (das Lied fängt bei Vers 7 an); VI, 16, 27; 45, 33; 56; VII, 94; VIII, 79; IX, 66, 18. — Wie hinter der reinen Gâyatrî, so tritt auch hinter der durch einen viersylbigen Pâda erweiterten Gâyatrî (Uṣṇih von der Form aaax) der Anuṣṭubhschlussvers ein VI, 51, 16 ²).

Linked texts (1)